Jahreszeiten

Länge, Breite, Höhe, Alter, Jahreszeiten...

Im Gegensatz zur Dreidimensionalität eines Wohnraumes verfügt ein Garten über weit mehr „Spielraum“.

Zum Beispiel :

- die Dynamik des Wachstums und der Vermehrung
- der Rhythmus der Jahreszeiten
- Dufterlebnisse und Ohrenschmaus
- das Spiel von Licht und Schatten im Tagesverlauf
- die ständige Gegenwärtigkeit von Werden, Sein und Vergehen
- das wachstumsbedingte, sich ständig verändernde Kleinklima
- der ökologische Aspekt durch die Ansiedlung von Vögeln,  Kleintieren, Insekten…

Kurzum, ein Garten ist kein feststehendes Gebilde, sondern ein sich ständig verändernder Prozess. Genau darin liegt der Reiz. Wer sich auf das Spiel mit mehreren Unbekannten einlässt, wird schon bald feststellen, die Natur lässt sich nur bedingt in ein Schema pressen. Erfolgreiches Gärtnern hängt davon ab, in wieweit man dazu bereit ist, die Gesetzmäßigkeiten der Natur zu akzeptieren und sich damit bestmöglich zu arrangieren.